Polizei fahndet nach Ismail Alhaj Hussein: Das ist der Täter aus der Dresdner Straßenbahn

vor etwa 4 Stunden

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Bildquelle: NiUS

Nach der brutalen Messer-Attacke in einer Dresdner Straßenbahn suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nun öffentlich nach einem 20-jährigen Syrer. Der Mann, Ismail Alhaj Hussein, steht im Verdacht, in der Nacht zu Sonntag einem jungen US-Amerikaner mit einem Cuttermesser das Gesicht aufgeschlitzt zu haben. NIUS berichtete ausführlich.

Das Opfer, der 20-jährige US-Tourist und Model John Rudat, erlitt dabei eine zehn Zentimeter lange Wunde, die mit mehr als 30 Stichen genäht werden musste. Inzwischen konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Seine Verletzung trägt er infolge seiner Zivilcourage: Er hatte eingegriffen, als eine junge Frau in der Bahn von einem Mann attackiert wurde.

Nach bisherigen Ermittlungen und den Aufzeichnungen der Überwachungskameras begann die Auseinandersetzung kurz nach Mitternacht in der Straßenbahnlinie 7 (Strecke Weixdorf-Pennrich). Demnach griff der 21-jährige Syrer Majd A. zunächst seine eigene Freundin an, indem er mehrfach gegen ihren Kopf und Oberkörper schlug. Rudat stellte sich schützend dazwischen, woraufhin der Angreifer ihn mit Fäusten attackierte. In seiner Hand hielt er ein Feuerzeug oder eine E-Zigarette, mit der er Rudat zusätzlich am Auge verletzte.

Der verletzte US-Amerikaner John Rudat.

In diesem Moment kam laut den Ermittlern Hussein hinzu, der als Reinigungskraft gearbeitet haben soll. Er soll den US-Amerikaner mit einem roten Cuttermesser überraschend im Gesicht verletzt haben. Anschließend konnte er fliehen.

Die Behörden fahnden nun mit Hochdruck nach dem 20-Jährigen. Der Mittäter Majd A. sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Im Interview mit NIUS berichtet Rudat, dass er seinen Einsatz und seine Zivilcourage nicht bereue – er würde es genauso wieder tun. Seine Zivilcourage und die damit verbundene Horror-Tat sorgte für Reaktionen auch aus der US-Regierung. Im Interview berichtet der 21-jährige US-Amerikaner über seine Eindrücke von deutschen Innenstädten und Europas Migrationspolitik. Außerdem informiert uns Rudat direkt aus dem Krankenhaus über seine Genesung: Er werde wohl nur eine Narbe davon tragen, „nur einen Zentimeter weiter und mein Auge wäre sicher nicht mehr zu retten gewesen.“ Die Klinge des flüchtigen Täters streifte noch das Augenlid von Rudat.

Mehr NIUS: Der Held von Dresden im NIUS-Interview: „Ich verstehe, dass die Deutschen Angst haben“

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