Täter von Minneapolis war transsexuell und schrieb „Kill Donald Trump“ auf sein Magazin

vor 1 Tag

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Bildquelle: Apollo News

Nach dem Amoklauf auf eine katholische Schule in Minneapolis ist der Täter identifiziert worden. Bei dem Schützen, der zwei Kinder getötet und mindestens 17 weitere Personen verletzt hat, handelt es sich um den 23-jährigen Robin (Robert) Westman.

Gegen 8:30 Uhr Ortszeit eröffnete Westman das Feuer durch die Buntglasfenster der Annunciation Catholic Church, während dort eine Messe zum Schulbeginn gefeiert wurde. Der Täter erschoss sich noch am Tatort.

Die Polizei bestätigte, dass der Schütze mit einem Gewehr, einer Schrotflinte und einer Pistole bewaffnet war. „Der Täter war den Strafverfolgungsbehörden zuvor nicht bekannt“, sagte der Polizeichef von Minneapolis gegenüber der US-Presse.

Gerichtsdokumente zeigen, dass Westman im Alter von 17 Jahren die Änderung seines Vornamens von Robert zu Robin beantragt hatte. Der Name Robin ist im Englischen ebenfalls ein weiblicher Name. Die offizielle Genehmigung erfolgte im Januar 2020. In diesen Unterlagen, die Fox News veröffentlichte, heißt es, dass „das minderjährige Kind sich als weiblich identifiziert und möchte, dass der Name diese Identifikation widerspiegelt.“

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Wenige Stunden vor der Tat hatte Westman mehrere Videos auf YouTube hochgeladen. In einem rund 20-minütigen Clip mit dem Titel „So long and thanks for all the fish“ blättert er durch ein rotes Notizbuch, das auf Skizzen mutmaßlicher Waffenteile liegt. Auf einer Zeichnung war die Aufschrift „Ruger Mark IV“ zu erkennen.

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Das Tagebuch ist mit wirren Notizen gefüllt. Darin heißt es unter anderem: „Ich habe schon lange Gedanken über Massenmord. Ich bin sehr hin- und hergerissen, dieses Tagebuch zu schreiben.“ Weiter schrieb er: „Ich muss meine Gedanken loswerden, ohne auf einer Überwachungsliste zu landen, haha!“

Westman kündigte darin auch die Wahl seines Angriffsziels an. „Ich fühle mich gut bei Annunciation. Es scheint eine gute Kombination aus einfacher Angriffsform und verheerender Tragödie zu sein, und ich möchte mehr darüber recherchieren“, notierte er. In einer weiteren Passage heißt es: „Ich denke, eine große Gruppe von Kindern beim Reinkommen vom Pausenhof anzugreifen, ist mein bester Plan … Danach kann ich hineingehen und töten, solange ich kann.“

In seinen Aufzeichnungen zeigte er zudem Bewunderung für frühere Attentäter. „Ich habe eine tiefe Faszination für einen Mann im Besonderen: Adam Lanza“, schrieb Westman mit Blick auf den Täter des Sandy-Hook-Massakers von 2012. „Sandy Hook war, glaube ich, mein Favorit, was Schulschießereien angeht.“ Ein weiteres Video, das kurz vor der Tat veröffentlicht wurde, zeigte ein Waffenarsenal. Auf Munitionsmagazinen waren die Worte „für die Kinder“ und „tötet Donald Trump“ zu sehen.

Westman hatte eine persönliche Verbindung zur Annunciation-Kirche: Seine Mutter arbeitete dort bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2021, wie ein Beitrag auf der Facebook-Seite der Gemeinde bestätigt.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und möglichen weiteren Motiven dauern an.

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